Spirituelle Zentren
Morgenmagie im Nebel - Berglekapelle bei Gengenbach
Es gab Zeiten, da der Schwarzwald noch ein wahrer Urwald war. Zur Zeit der Römer war die Region nur spärlich besiedelt, was sich erst im Mittelalter um das 11. Jahrhundert ändern sollt. Die Gründung von Klöstern war an vielen Orten der Beginn der Besiedlung.
Viele Ortsnamen wie St. Peter und St. Märgen weisen heute noch darauf hin. Viele der Kloster-Anlagen etablierten sich über mehrere Jahrhunderte hinweg als die kulturellen und geistlichen Zentren im Schwarzwald. Diese Urbanisierung prägt sein Bild bis in die heutige Zeit.
Kloster Hirsau
"Zu Hirsau in den Trümmern, da wiegt ein Ulmenbaum frischgrünend seine Krone hoch überm Giebelsaum. Er wurzelt tief im Grunde vom alten Klosterbau". So besang der Dichter Ludwig Uhland die romantische Atmosphäre des Klosters Hirsau, dessen Ruine heute noch mit seinem emporragenden Eulenturm beeindruckt.
Bleibacher Totentanz
Ein Magnet nicht nur für kunsthistorisch Interessierte - Die Kirche St. Georg in Bleibach (bei Gutach im Breisgau), die sich schon von außen in eigenwilliger Form dem Betrachter präsentiert. Einmalig im süddeutschen Raum ist jedoch die Totentanz-Darstellung in der Beinhauskapelle
Auf den Spuren der Schwarzwald-Kelten
40 Ausflugstipps zu Wallfahrts-Kapellen, heilkräftigen Quellen und magischen Orten: Ergänzt um einen Festkalender, liefert der zweite Band der "Mythischen Orte am Oberrhein" dem Interesse an sagenumwobenen Natur- und Kulturdenkmälern neue Nahrung. Passend dazu: 166 Seiten "Phantastische Erzählungen" vom Oberrhein.
Klosterruine Allerheiligen
Die Klosterruine Allerheiligen bei Oppenau ist zusammen mit den Wasserfällen Allerheiligen direkt daneben ein schönes Ausflugsziel. Die frühgotische Klosterruine Allerheiligen aus Buntsandstein liegt malerisch im Lierbachtal oberhalb der Wasserfälle. Neben Teilen des Langhauses und der Vorhalle sind Reste der Sakristei und des Kreuzgangs erhalten














